| Kategorie: | Film |
| Raum: | Studio 108 |
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms Da.Sein stehen die Schicksale von Menschen, die "da" gelebt haben und abgeschoben wurden. Ihre Geschichten werden in Dialog gesetzt mit denen von Freund*innen und Angehörigen, die "da" geblieben sind.
Unter den Protagonist*innen: eine Krankenpflegerin und ihr Sohn. Ein Fußballspieler. Ein ehemaliger Chauffeur, der gerne Busfahrer wäre. Die Betreiberin einer kleinen Schneiderei. Eine Bleiberechtsaktivistin und Familienversorgerin. Ein beliebter Party-DJ. Mit ihnen haben die Filmemacher*innen Interviews geführt und sie einen Monat lang mit der Kamera in ihrem Alltag begleitet. Die Erzählungen handeln von traumatischen Gewalterfahrungen und auseinandergerissenen Beziehungen, von verlorenen Hoffnungen und Rechten. Von behördlichem Rassismus und Zermürbungsterror "da" und politischer Verfolgung "dort", aber auch von Widerstand und Solidarität. Und von Versuchen, sich durch den erzwungenen Bruch im eigenen Leben nicht unterkriegen zu lassen. Im Anschluss Filmgespräch mit den Filmemacher*innen Aylin Basaran und Hans-Georg Eberl.
Reihe "Recht auf Bewegungsfreiheit"; veranstaltet von Bahnhof Langendreer und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW,in Koop. mit: Afrique-Europe-Interact, Medzinische Flüchtlingshilfe, izindaba.info