David Lemaitre | Support: Julius Gale

Di 5. November 2013

20:00 Uhr

Kategorie:Konzert
Eintritt:VVK: 13 € | Erm: 13 €
Raum:Studio 108
Raum:Bahnhof Langendreer Bochum
Einlasszeit: 19:30
Ende: Di 5. November 2013 23:00
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Vorverkauf im café endstation.kino
David Lemaitre | Support: Julius Gale

David Lemaitre stammt ursprünglich aus La Paz in Bolivien, das liegt 3600
Meter über dem Meeresspiegel. Dort wuchs er als Sohn einer Künstlerin
und eines Ingenieurs mit den Volksliedern des südamerikanischen
Hochlands , Gitarre inklusive virtuosen Klischee- Lehrern und den
70er-Jahre-Platten des Vaters auf, zumindest jene, die es an diesen
Fleck der Erde geschafft haben.
Anfang zwanzig verschlug es David, der heute in Berlin lebt, schließlich
nach Europa. Eigentlich sollte er Programmierer werden, doch es
wartete so viel weitere Musik darauf, von ihm entdeckt zu werden. Erste
eigene Songs wurden geschrieben, viele unterschiedliche Stilrichtungen
begriffen und bald schon folgten gemeinsame Konzerte mit Get Well
Soon, Chris Garneau, Auftritte beim Melt! & EuroSonic, erste Touren
durch Clubs, Bars, Wohnzimmer & Hobbykeller, was eben so passiert. Stopp. Pause zum Atmen, anschließend Musik aufnehmen, produzieren, Studio, neue Instrumente kaufen und die Hälfte der Spuren wieder löschen, Besetzungen ausprobieren, weiter touren, 2000Erst-EPs verkaufen, Texte schreiben, Ausstellungen anschauen, Mitstreiter finden – indes spielt Joda, ursprünglich aus dem Allgäu und mit feuerrotem Haar, Koffer-Drums, Schlagwerk, Vibraphone und so Zeug und Sebastian, seines Zeichens studierter
Mathematiker und halb Bayer halb Japaner Violine, Cello, Tasteninstrumente & Soundgerüste. Stopp. Pause zum Atmen, Album vollenden, Festivals- und Supportshows durch Europa, keine Pause. – dann kurze Pause – dann…¡¡Exicante!!, es ist fast 2013 – Die Expedition geht weiter und Davids Musikwelt sollte im Laufe der Zeit so vielseitig werden, wie der Lebenslauf des 28 jährigen Bolivianers mit den drei Sprachen. Klassische Songwriterkunst, südamerikanische Weite, musikalisches Querdenkertum eines Surfjan Stevens, Erinnerungen an den verstorbenen Elliott Smith, deutsches Kraftwerk, akustische Gitarren, Loop-Pedals, Glockenspiel, melancholische Stimmgewalt, gesunder Größenwahn, Dosierung, roter Wein, Magnolien, Geige und Beats, schwarzer Sesam, Koriander und Minze für den Drink an der Bar und als Heilpflanze.

David Lemaitres Debütalbum ist am 6. April 2013 über das renommierte Label PIAS Recordings (Agnes Obel/Mogwai/David Lynch/Soap&Skin) in Europa erscheinen.

 

Julius Gale:

Es ist Nacht und alles liegt im Nebel. Es tanzen Umrisse von Körpern an
Schatten vorbei. Sie blitzen auf im Strobolicht. Julius Gale beobachtet
diese Ektase, die Menschen, den Club. Er nimmt alles wahr – in Zeitlupe.
Der Produzent und Songwriter schafft aus diesen Eindrücken den
Soundtrack für den Moment zwischen Rausch und Ruhe. Elektronische
Club-Musik sei so „mathematisch und kompromisslos“, dass er immer von
neuem fasziniert sei, so Julius. Den präzisen, elektronischen Sound
verbindet er in seiner Musik mit emotionaler Tiefe. Sein Gesang verleiht
dem kühlen Klangbild, das er mit Beats und Keyboards erschafft, eine
große Melancholie. Die kann die Club-Euphorie sowohl einfangen als
auch brechen. Julius gewinnt mit dieser Mischung nicht nur erste Fans,
sondern auch Acts wie M83, Delphic und Sizarr für sich, die ihn mit auf
ihre Touren nahmen. Auch auf dem Berlin Festival erspielte sich Julius die
Achtung von Kritikern und Publikum, das ihn unter die Top Ten Acts
wählte. Zusammen mit seinem Freund Leander Bauer komponiert und
produziert Julius sein Debüt-Album, das seine Live-Energie und
gleichzeitig seine bedachte Art zu musizieren abbildet. Seine
träumerischen Songs trägt man mit in die reale Welt, so wie die Erinnerung
an die Nacht, wenn die Clubtüren schließen.

 

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  • Wallbaumweg 108
  • 44894 Bochum
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