Gestrandet im Transit

Mi 4. September 2013

19:00 Uhr

Kategorie:Vortrag + Diskussion
Raum:Studio 108
Gestrandet im Transit | Migrantische Selbsthilfe in Mali - Veranstaltung mit einem Aktivisten von ARACEM (Mali)

Die Situation von Migrant*innen in Mali und an den malischen Grenzen ist prekär. Sie sind gestrandet im Transit, da ihnen oftmals die Papiere oder die finanziellen Mittel zur Weiterreise fehlen. Unterstützung finden viele dieser Migrant*innen bei der Vereinigung der Abgeschobenen in Mali ARACEM.

Die ARACEM ist eine Selbsthilfeorganisation zentralafrikanischer Migrant*innen in Mali, die sich für TransmigrantInnen aus Zentral- und Westafrika aber auch vertriebene Malier*innen einsetzt. Sie bietet mittellosen, abgeschobenen und abgewiesenen Migrant*innen Obdach und Rechtsberatung, medizinische Ersthilfe, psychosoziale Betreuung und u.a. AIDS-Prävention für migrantische Sexarbeiterinnen. Darüber hinaus ARACEM sich für die Verbesserung der Aufnahmebedingungen in Mali ein und klärt über die Situation von TransitmigrantInnen auf. Die Organisation ist langjährige Partnerin von medico international. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Rundreise von medico statt.

Reihe "Recht auf Bewegungsfreiheit"; veranstaltet von Bahnhof Langendreer, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, in Koop. mit: Afrique-Europe-Interact, Medzinische Flüchtlingshilfe, izindaba.info

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