| Kategorie: | Konzert |
| Eintritt: | VVK: 19 € | AK: 23 € | Erm: 19 € |
| Raum: | Halle |
| Raum: | Bahnhof Langendreer |
| Einlasszeit: | 19:30 |
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| – | Vorverkauf im café endstation.kino |
Man muss sie eigentlich nicht vorstellen – ihr Name ist geläufig, weckt Assoziationen und spricht für sich. Und für ihr Instrument. Wer spätestens seit Beginn der 80er-Jahre das Akkordeon in populären Kontexten der Medien wahrgenommen hat – sei es im Fernsehen, Radio, in Zeitungen oder Magazinen – ist jener fröhlichen Akkordeonistin mit dem neckischen Lockenkopf und einer durchaus körperbetonten Bühnen-Nonchalance unweigerlich begegnet; man kam an Lydie Auvray einfach nicht vorbei ... Durch ihr eigensinniges Spiel und den vibrierenden Charme des Femininen, der stets ihre Performance umweht, hat sie dem Akkordeon auf eine gewisse, wohltuende Weise eine nicht unwesentliche Portion Sex- Appeal verliehen und das Instrument damit grundlegend vom Tand der bieder vor sich hin dudelnden Quetschkommoden-Artistik befreit.
Bei Lydie Auvray atmet die Balgluft im doppelten Sinne „natürlich" französisches Flair, ohne dass die sattsam bekannte Musette-Musik in ausgetretenen Pfaden auf der Stelle tritt, indem die Ohren mit den gewöhnlich „triolisierenden" Klangfloskeln überstrapaziert würden. Die Auvray weiß ihre Musik mit einer wohldosierten Prise Pop zu würzen, ohne sie einem oberflächlichen Akkordeon-Pop preiszugeben, der im kommerzträchtigen Fahrwasser des Mainstreams dahinplätschert und zu versickern droht. Dafür ist die Auvray-Stilistik doch zu vielseitig