| Kategorie: | Konzert |
| Raum: | Freilichtbühne Wattenscheid |
| Einlasszeit: | 18:30 |
Konzert umsonst & draussen
Achtung 1: in die Freilichtbühne Wattenscheid dürfen keine Hunde + keine Glasflaschen, Dosen etc.mitgenommen werden. Toleriert wird Wasser in PET Flaschen bis 0,25 Ltr.
Achtung 2: Aus Richtung Bochum ist die A 40 an diesem Tag gesperrt
Bukahara
Bukahara sind eine Sensation in der deutschen Poplandschaft. Vier Musikstudenten aus Köln und Berlin mischen Balkansounds, Folk und Einflüsse aus Arabien als wären sie jahrelang auf den Straßen und in den Kneipen der Welt unterwegs gewesen. Kein Wunder, dass es in ihren Liedern viel um die Freiheit des Reisens geht, diesem Gefühl, als würde einem die Welt offen stehen und als müsse die nächste Station keinesfalls die letzte gewesen sein. In der Musik von Bukahara zeigt sich immer wieder ihre Offenheit, die keine Angst vor geografischen und stilistischen Grenzen kennt. Ihre vom Gipsy-Jazz beeinflussten Songs werden immer wieder durch arabische Melodien unterbrochen, ohne dass ihre Arrangements dadurch beliebig wirken. Bukahara vereinen die Freude am Mischen von Stilen mit den instrumentalen Fähigkeiten akademischer Musiker. So entsteht eine weltläufige, entspannte, aber dennoch raffiniert gespielte Popmusik, die in Deutschland selten geworden ist. Nur der Bandname gibt den meisten Beobachtern ein Rätsel - er ist in keinem Wörterbuch der Welt zu finden. Angeblich stammt er von einem betrunkenen bulgarischen Akkordeonspieler in Slovenien. Das haben Bukahara zumindest im Radio-Interview erzählt. Dann muss es ja stimmen.
Oder?
Support: Riders Connection
Manchmal hat man ja schon den Eindruck, dass Alternative Rock in einem Vakuum existiert, in dem die historischen Wurzeln von Rockmusik in den
verschiedenen Spielarten des Blues durch eine Heimeligkeit verdrängt werden, die von der afro-amerikanischen Herkunft der eigenen Musikgeschichte am liebsten nichts erfahren möchte. Nicht so bei der Riders Connection. Das Trio aus Berlin mit Straßenmusikbackground mischt Blues-Einflüsse und einen leichten Reggae-Offbeat in ihre folkigen Songs, deren Texte auch schon mal Spuren von Patois enthalten können. Dazu kommt noch eine Beatbox als Rhythmusgeber für ihre flockigen Popsongs. Ihr über Crowdfunding finanziertes Debütalbum haben sie in Südafrika aufgenommen und im Zuge der Aufnahmesessions haben sie auch gleich noch eine zweimonatige Tour durch Clubs in den Townships und an anderen Orten Südafrikas absolviert. Finanziert wurde das ganze mit einfachen Mitteln - die Musiker haben einen Hut im Publikum aufgestellt. Dabei ist zumindest genügend Geld für den Rückflug nach Europa zusammengekommen, so dass die Riders Connection jetzt auf der Bühne der Funkhaus-Europa-Odyssee stehen kann.
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