| Kategorie: | Seminar |
| Raum: | Raum 6 |
Wir alle erleben, wie Menschen andere beleidigen, herabwürdigen, diskriminieren. Wir wollen einschreiten, doch plötzlich stehen wir da wie eingefroren, während uns gleichzeitig heiß und kalt wird.
Dieser Kurz-Workshop zielt v.a. auf die Auseinandersetzung mit der Verletzlichkeit und der Angst, die ausgelöst werden, wenn wir uns als Bystander*innen (also als Dritte) in Situationen von Diskriminierung befinden. Das Ziel ist, uns von Erfolgsmomenten inspirieren zu lassen, aber auch aus denen des Scheiterns zu lernen und dabei unsere Mut-Muskeln zu trainieren, um Diskriminierungen, die wir als Dritte erleben, unser klares „Nein“ entgegenzusetzen.
Der Workshop basiert u.a. auf der Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation, Erkenntnissen der Zivilcourage- und Verletzlichkeitsforschung sowie der Arbeit Augusto Boals. Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Sehr wohl aber die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinander zu setzen.
Anmeldung unter: danny.friedrich@bahnhof-langendreer.de
Teil des Projekts act now! - der jungen Werkstatt für Theater, Performance und Spoken Word im Bahnhof Langendreer.
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.