| Kategorie: | Tagung |
| Raum: | Halle |
| Einlasszeit: | 10:30 |
| Ende: | Sa 1. November 2014 17:00 |
Der „Arabische Frühling“ führte in Syrien im Jahr 2011 zu Protestkundgebungen. Die daraus resultierenden Kämpfe endeten in einem blutigen Bürgerkrieg, der bis heute anhält. Besonders erschütternd sind die humanitären Folgen dieses Krieges. Die Zahl der Binnenvertriebenen in Syrien wird inzwischen auf 6,5 Millionen geschätzt und über drei Millionen Syrer*innen befinden sich laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk im Exil.
Die Veranstalter*innen der Syrienkonferenz möchten den Konflikt, dessen Entwicklung, die beteiligten Akteur*innen und mögliche Handlungsoptionen näher betrachten. Dabei sollen sowohl Expertinnen als auch von dem Konflikt Betroffene und deren Unterstützer*innen zu Wort kommen. Im Dialog werden die Perspektiven der an dem Konflikt beteiligten Gruppierungen verdeutlicht, sodass die Frage nach einer friedlichen Lösung diskutiert werden kann.
Mit Ferdinand Dürr (Adopt a Revolution, Politikwissenschaftler und Online-Campaigner), Simon Jacob (Vorsitzender Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland ZOCD), Birgit Naujoks (Geschäftsführerin Flüchtlingsrat NRW) und Andreas Zumach (Journalist und UNO-Experte)
Veranstaltet von Flüchtlingsrat NRW, Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Anmeldung erforderlich an intiativen@frnrw.de