Thomas Matiszik Lesung: "Karlchen"

So 23. Oktober 2016

19:00 Uhr

Kategorie:Lesung
Eintritt:VVK: 5 € | AK: 7 € | Erm: 5 €
Raum:Studio 108
Raum:Bahnhof Langendreer Bochum
Einlasszeit: 18:30
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Thomas Matiszik Lesung: "Karlchen"

Autorenlesung des Thriller-Debüts von Thomas Matiszik“

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Ist der Mensch von Natur aus böse? Mit dieser Frage beschäftigt sich Thomas Matiszik in seinem Thrillerdebüt „Karlchen“ -- und lässt nur eine Antwort zu: Ja!

Karl Ressler ist ein Sadist vom Scheitel bis zur Sohle. Er tötet, weil es ihm Spaß macht. Erst als Kind, dann als Erwachsener. Sein Gegenspieler ist Kommissar Peer Modrich, der allerdigs zu viele Probleme mit sich selbst zu haben scheint und nicht aus dem übergroßen Schatten seines Vaters treten kann. So ist es dann auch nicht Modrich, sondern seine Kollegin Gudrun Faltermeyer, die die Hatz auf Karl Ressler immer wieder vorantreibt. Das blutige Katz- und Mausspiel fordert viele Opfer und steuert in atemberaubendem Tempo auf den dramatischen Showdown zu. 

Thomas Matiszik wurde am 22.01.1967 in Recklinghausen geboren und wuchs in Oer-Erkenschwick auf. Zu dieser Zeit wandelte sich die ehemalige Bergarbeiterstadt in eine infrastrukturell deutlich breiter aufgestellte Region, in der es das Stimbergstadion, das Freibad am Stimbergpark und das Gewerkschaftsheim gab. Nein, natürlich gab es noch mehr, aber für die Heranwachsenden waren das die drei Hauptanlaufpunkte. Im Stimbergstadion konnte man noch Ende der 70er-Jahre Zweitligafußball schauen.

Je älter er wurde, desto mehr entfernte sich der Autor von seiner Heimatstadt und verbrachte seine Schul-, aber auch den größten Teil seiner Freizeit in Recklinghausen. In der Oberstufe ging es dann los; die musisch-künstlerische Ader brach immer mehr heraus. Erst in der Theater-AG des Marie-Curie-Gymnasiums, wo im Übrigen auch ein gewisser Hape Kerkeling zum Stammpersonal gehörte, dann in der schulübergreifenden Band „Fragile“, in der er den Part des Sängers übernahm. Nach Abitur und Bundeswehrzeit wandte er sich wieder der Musik zu und gründete „Blue Velvet“, eine Hardrock-Band, die zwar wenig Erfolg, aber dafür wahnsinnigen Spaß hatte.

Nach 12 Semestern Lehramtsstudium an der Ruhruniversität Bochum arbeitet Thomas Matiszik als freier Musikjournalist für die beiden Radiosender 1Live und WDR2 und schreibt Artikel für mehrere Stadt- und Musikmagazine. Seit Mitte der 90er-Jahre arbeitet er als freier Konzertagent in Bochum und hat Bands wie Reamonn, die H-Blockx oder auch Hollywood-Star Kevin Costner betreut. Seit 1999 ist Matiszik verheiratet und lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Holzwickede.

Karl Ressler, einer der Protagonisten aus Matisziks erstem Roman „Karlchen", ist eine Mischung aus mehreren Charakteren, die den Autor im Laufe seines Lebens begleitet und geprägt haben: sein ehemaliger Mathelehrer; ein Mitschüler aus der Grundschule, der wegen seiner Ticks von allen anderen gemieden wurde; sein bayerischer Stubengenosse, der sich im Laufe der 15 Monate Bundeswehrzeit zu einem Arschloch allererster Kajüte entwickelte. In Peer Modrich, der anderen Hauptfigur in dem Roman, steckt ein Stückweit der Autor selbst – Morbus Meulengracht sei Dank.

In „Karlchen“ geht es um einen Serientäter, der nach Jahren der Haft und der Unterdrückung seines Tötungstriebs durch Medikamente, wieder anfängt, sein bestialisches Handwerk zu verrichten und dabei selber zum Opfer wird. 

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