Urs Fiechtner: 15 jahre nach Pinochet

Do 12. Dezember 2013

19:00 Uhr

Vortrag zum Tag

der Menschenrechte

Kategorie:Vortrag + Diskussion
Raum:Raum 6
Veranstalter: Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum
Urs Fiechtner: 15 jahre nach Pinochet | Zum Kampf der Überlebenden von Menschenrechtsverbrechen in Lateinamerika und Afrika

Fiechtner ist in Bonn geboren und in Lateinamerika unter Militärs aufgewachsen. Der Schriftsteller, Herausgeber und Dozent in der Jugend- und Erwachsenenbildung publiziert seit Mitte der 70er Jahre Prosa, Lyrik und Sachtexte – viele davon zum Thema Menschenrechte - und erhielt dafür mehrere Literaturpreise. Daneben arbeitet er für verschiedene Menschenrechtsorganisationen und berät Angehörigengruppen in Lateinamerika und in Afrika sowie Behandlungszentren für Folteropfer.
Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte spricht Fiechtner zum Thema Menschenrechtsverbrechen in Lateinamerika und in Afrika. Im Fokus ist hierbei der Kampf der Überlebenden selbst sowie die Bedeutung von Strafprozessen gegen die Verantwortlichen von Menschenrechtsverbrechen. Welchen Unterschied macht es, wenn die Prozesse im Land des Geschehens stattfinden im Vergleich zu Menschenrechtsverbrechen, die viele tausende Kilometer entfernt auf einem anderen Kontinent verhandelt werden?
Eine Veranstaltung der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum e.V.

 

  • Bahnhof Langendreer
  • Wallbaumweg 108
  • 44894 Bochum
  • Tel 0234 / 687 16 10
  • info@bahnhof-langendreer.de