| Kategorie: | Film |
| Raum: | Alsenwohnzimmer |
Unter dem Motto "Der Kaffee für den täglichen Aufstand " unterstützt der Bahnhof Langendreer mit zwei Veranstaltungen zum solidarischen Handel mit Kaffee Initiativen, die die Idee sowie den Verkauf dieses Kaffees in den Stadtvierteln verbreiten wollen. Bei der ersten Veranstaltung im Alsenwohnzimmer (Alsenstraße 27) wird der Dokumentarfilm „Wenn das Land zur Ware wird" gezeigt. Er problematisiert die Bedrohung der indigenen Gemeinden in Chiapas/Mexiko durch Monokulturen, Infrastrukturausbau, Tourismusprojekte und Gewalt. Gezeigt wird aber auch der Widerstand der betroffenen Bevölkerungsgruppen. Zum Gespräch eingeladen sind die FilmemacherInnen Luz Kerkeling sowie Dorit Siemers, die auch bei "Aroma Zapatista" aktiv ist und über deren Arbeit berichten wird. Seit einiger Zeit können Nachbar*innen im Alsenwohnzimmer Kaffee dieses Kaffeekollektivs kaufen, der solidarischem Handel mit Kaffeekooperativen in Chiapas bezogen wird. Der Kaffee wird bei der Veranstaltung natürlich auch ausgeschenkt und dazu gibts Kuchen.
Die nächste Veranstaltung findet am am 24.11. (Samstag) Wohnprojekt Buntstift (Stiftstraße) statt, dort wird der Film "Café Rebeldia" gezeigt und das Kollektiv „Café Libertad" vorgestellt.
Info zum Thema: Solidarischer Handel mit Kaffee gründet auf dem regelmäßigen Austausch mit den Kooperativen, einem gleichberechtigtes Miteinander und einer Orientierung an den Bedürfnissen der Kaffeebäuer*innen. Der Rohkaffee wird über Direktimporte von den Kooperativen gekauft, gezahlt wird ein Preis, der über dem Fair Trade Niveau liegt. Solidarischer Handel beinhaltet auch direkte und aktive Unterstützung sozialer Bewegungen und indigener Gemeinschaften, die Stärkung selbstverwalteter und selbstbestimmter Strukturen und der Aufbau von Alternativen.
Die Veranstaltung wird von der Stadt Bochum aus Mitteln der Agenda 21 gefördert.